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Tester und Ideen gesucht: Constructor AI – 3D-Modelle per Sprache und barrierearm

Hallo zusammen,

ich möchte euch den aktuellen Entwicklungsstand meines Projekts „Constructor AI“ vorstellen und ausdrücklich um ehrliche Kritik, Testideen und Verbesserungsvorschläge bitten.

Constructor AI soll Menschen ermöglichen, druckbare Bauteile ohne klassische CAD-Kenntnisse zu konstruieren. Der Anwender beschreibt sein gewünschtes Teil in normaler Sprache. Das System fragt fehlende Maße und Eigenschaften Schritt für Schritt ab und erzeugt daraus ein 3D-Modell.

Aktueller Stand:

- Konstruktion über einen geführten Dialog
- Texteingabe und Spracheingabe
- Sprachausgabe der Fragen und Antworten
- Live-Vorschau des entstehenden Bauteils
- STL-Erzeugung und Download
- integrierte Auswahl von Drucker, Material, Qualität und Stützmaterial
- Erzeugung und Vorschau des G-Codes
- lokale Windows-Version, die ohne Cloud-Verbindung arbeiten kann
- signierte Offline-Lizenzen und Windows-Installer
- aktueller Windows-Teststand: Version 0.2.3

Ein Handyhalter kann beispielsweise bereits vollständig im Dialog entstehen. Das System fragt Breite, Höhe und Dicke des Handys sowie das Druckmaterial ab und berechnet daraus das Modell.

Das funktioniert noch nicht fehlerfrei. Sprache wird gelegentlich falsch erkannt, unverständliche Antworten müssen sicherer abgefangen werden und der Dialog benötigt noch wesentlich bessere Möglichkeiten zum Wiederholen, Korrigieren und Bestätigen.

Mein wichtigstes Ziel ist Barrierefreiheit.

Constructor AI soll später auch von blinden und sehbehinderten Menschen, Menschen mit Legasthenie, motorischen Einschränkungen, Lernschwierigkeiten oder wenig technischer Erfahrung genutzt werden können.

Dafür sind unter anderem vorgesehen:

- vollständige Bedienung über Sprache
- jede Frage auf Wunsch wiederholen
- erkannte Angaben deutlich vorlesen und bestätigen lassen
- einfache und verständliche Formulierungen
- sichere Rückfragen bei unklaren Antworten
- Bedienung über Tastatur und Screenreader
- hoher Kontrast und gut lesbare Schriftgrößen
- klare Rückmeldungen statt stiller Fehler
- jederzeit mögliche Korrektur einzelner Maße
- ein geführter Modus mit möglichst wenigen Bedienelementen

Meine langfristige Vorstellung geht noch weiter:

- Modellnamen wie „Samsung A13“ erkennen und passende Abmessungen vorschlagen
- technische Zeichnungen einlesen und daraus ein Modell erzeugen
- Fotos oder Skizzen als Grundlage einer Konstruktion verwenden
- zwei fotografierte Teile eines zerbrochenen Gegenstands erkennen und daraus ein druckbares Ersatzteil rekonstruieren

Diese Bild- und Zeichnungserkennung ist noch Zukunftsmusik und heute nicht fertig. Ich möchte den aktuellen Stand bewusst ehrlich darstellen.

Besonders interessieren mich folgende Rückmeldungen:

- Welche Fragen müsste das System verständlicher stellen?
- Welche typischen Bauteile sollten unbedingt unterstützt werden?
- Welche Fehlerquellen seht ihr bei automatisch erzeugten Modellen?
- Welche Funktionen wären für blinde oder sehbehinderte Anwender wichtig?
- Hat jemand praktische Erfahrung mit Screenreadern und barrierefreier Software?
- Welche Drucker- und Materialprofile fehlen?
- Wer hätte Interesse, einen frühen Teststand praktisch auszuprobieren?

Mir geht es nicht um Werbung oder große Versprechungen. Ich möchte ein Werkzeug entwickeln, mit dem wirklich jeder eigene Ideen in ein druckbares Bauteil verwandeln kann – unabhängig von CAD-Erfahrung oder persönlichen Einschränkungen.

Kritik ist ausdrücklich erwünscht. Auch Hinweise auf Probleme, die ich bisher übersehen habe, wären sehr hilfreich.

Viele Grüße
Michael Bender
 

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